5. Mühlhäuser Trabitreffen 2000

Am Freitag, dem 30.6.2000 war es endlich wieder soweit: Trabi-Treffen in Mühlhausen! Es sollte ein besonderes Treffen werden, schließlich gab es ja genug zu feiern: 10 Jahre Trabant-Club Mühlhausen und das nunmehr 5. Trabi- und jetzt auch gleichzeitig IFA-Treffen.

Für dieses Highlight haben wir schon vor vielen Monaten mit den Vorbereitungen begonnen. Jetzt, nachdem alles vorüber ist müssen wir sagen, daß es sich echt gelohnt hat. Zwar sind wir mit ca. 85 angereisten Trabis relativ klein geblieben, aber unser Programm dieser drei Tage sorgte durchaus für eine gelungene Veranstaltung.

Neben den obligatorischen Trabi-Meisterschaften wie "Anlasserstemmen" und "Radwechsel auf Zeit" die quasi republikweit ausgetragen werden, überlegten wir uns dieses Jahr eine neue Herausforderung für unsere Besucher und natürlich für uns selbst: Geschicklichkeitsfahren. Hier stellten wir unseren Besuchern einen umgebauten Trabant zur Verfügung, mit dem drei verschiedene Aufgaben bewältigt werden mussten. Die Zeit wurde beim Einparken, bei einer 180° Wendung und beim Eierlauf gemessen. Bei letzterem wurde auf dem Kotflügel ein Löffel befestigt auf dem ein Ei lag. Jetzt musste eine ca. 30m lange Geländestrecke gefahren werden. Die Sieger der Damen und Herren lagen jeweils für alle drei Aufgaben unter 100 Sekunden.

Am Samstag ließ uns unser Zeitplan kaum eine Pause. Die Verkehrswacht. stellte uns einen Fahrsimulator und einen Gurtschlitten zur Verfügung und gab dazu die wichtigen Informationen. Selbst die jüngsten Besucher kamen beim Fahrrad-Geschicklichkeitsfahren, auf der Hüpfburg oder beim Kinderschminken voll auf ihre Kosten.

Nachmittags stellten wir uns zur großen Rundfahrt durch den Unstrut-Hainich Kreis auf, bei der man sein Auto wieder der staunenden Bevölkerung zeigen konnte. Am Abend ging die Party im Festzelt weiter. Siegerehrung mit Pokalvergabe für die besten Autos und die stärksten und geschicktesten Trabi-Fahrer und Trabi-Fahrerinnen. Am späten Abend folgte dann die Erotikshow und das zum Kult gewordene Höhenfeuerwerk der Superlative. Die weiteste Anreise dürfte wieder unser Freund Jens Rüberg aus Anklam zurückgelegt haben, der knapp 600 Kilometer von der Ostseeküste bis zum Mittelpunkt Deutschlands kam.

(Chris Jenak)

Hier einige Bilder:

(Bilder: trabi.de)